BELGIER PIETER DEVOS SIEGER IM GROSSEN PREIS VON STUTTGART

Das war ein spannender und würdiger Abschluss des 34. Internationalen Reitturniers STUTTGART GERMAN MASTERS: Vor 6.500 begeisterten Zuschauern setzte sich in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle als erster Belgier Pieter Devos auf dem holländischen Wallach Apart im Stechen durch und gewann den Großen Preis von Stuttgart mit MERCEDES-BENZ, WALTER solar und BW-BANK.

Dafür gab es außer einem Mercedes-Benz GLE 350d 4MATIC im Gesamtwert von rund 80.000 Euro noch wertvolle Punkte für die Qualifikation zum Finale des Longines FEI Jumping World CupTM 2018/2019 im April in Göteborg. Devos erhielt 20 Zähler für die Weltcup-Rangliste der Western European League und ist nun nach den Stationen in Oslo, Helsinki, Verona, Lyon und Stuttgart Zweiter mit 39 Punkten hinter Steve Guerdat (41).

Zehn „Nuller“ im Umlauf qualifizierten sich fürs Stechen, doch nur drei blieben dort erneut ohne Abwurf. Schnellster war Pieter Devos, der nach 49.05 Sekunden die Lichtschranke durchbrach und damit mehr als sieben Sekunden vor Max Kühner (Österreich) lag. Der gebürtige Münchner hatte PSG Final, einen erst acht Jahre alten Wallach, gesattelt (0/56.62). Dritter wurde Christian Ahlmann auf dem elfjährigen Wallach Tokyo (0/57.68) – der Marler hatte 2015 und 2016 die abschließende Prüfung in Stuttgart gewonnen.

„Ich bin sehr glücklich mit den Auftritten meiner Pferde in dieser fantastischen Arena mit wunderbaren Parcours“, strahlte der Sieger. „Jetzt können wir einen Weltcupsieg in die Erfolgsbilanz von Apart aufnehmen. Mein Ziel ist nun das Weltcup-Finale.“

Der zweitplatzierte Max Kühner erklärte: „Mein Pferd Final ist in der Tat ein ganz spezielles Pferd mit unheimlich viel Körperkontrolle. Es war sein erstes Weltcup-Springen und erst sein zweites Hallenturnier.“ Christian Ahlmann lobte sein „fantastisches Pferd, das erst knapp drei Jahre im Sport und noch sehr unerfahren ist“.

Parcours-Chefin Christa Jung resümierte: “Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis, nach dem zweiten Reiter musste ich die erlaubte Zeit auf 69 Sekunden reduzieren. Das war zwar hart, aber für die vielen guten Reiter mit ihren exzellenten Pferden absolut machbar.“

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