Österreichische Reiter, der nichts über Injektionen von Tierärzten wusste, bekommt einjährige Sperre

Der österreichische Reiter Felix Koller hat seine Federung von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt, nachdem sein Pferd Captain Future 3 letztes Jahr beim CSIO5 * in St. Gallen positiv auf die verbotene Substanz Diisopropylamin getestet wurde. Die FEI fand ausreichende Beweise dafür, dass der Tierarzt des Teams die verbotenen Substanzinjektionen ohne Kollers Wissen gespendet hatte.

Die im positiven Dopingtest gefundene Diisopropylamin-Dosis war so hoch, dass sie nicht aus einer Ergänzung oder einer sogenannten Kontamination stammen konnte. Diisopropylamin ist ein Vasodilatator, der die Blutgefäße erweitert, um Blut und Sauerstoff leichter durch den Körper des Pferdes zu transportieren.

Koller versorgte die FEI mit den notwendigen Details zum Fütterungsplan von Captain Future sowie einer Erklärung eines seiner regulären Tierärzte. Dieser Tierarzt kam zu dem Schluss, dass der Gehalt der verbotenen Substanz im Blut des Pferdes so hoch war, dass sie wahrscheinlich durch Injektion verabreicht wurde. Der Reiter bezog sich auch auf Dokumente seines Tierarztes, aus denen hervorgeht, dass Captain Future nie mit der Substanz behandelt worden war.

Kollers Groom veröffentlichte auch eine Erklärung, dass sie gesehen habe, wie der Tierarzt des österreichischen Teams das Pferd mehrmals am Tag injiziert habe. Die FEI erklärte, teilweise basierend auf der Aussage von Kollers Groom, dass Koller selbst nicht für den positiven Dopingtest verantwortlich sei und sich der Injektionen nicht bewusst sei. Seine ursprüngliche zweijährige Sperre wurde daher halbiert. Diese einjährige Sperre lief Anfang August aus, damit Koller wieder in den Ring eintreten kann.

Der betreffende Tierarzt wurde inzwischen entlassen.

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